Willi Preiss • Bayreuth
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TV-Kanaluntersuchungen

Bereits im Jahr 1983 wurde durch die Anschaffung der ersten Kanalfernsehanlage zur optischen Kontrolle von Abwasserleitungen ein neues Betätigungsfeld erschlossen.

Inzwischen sind mehrere Anlagen im Einsatz, beginnend bei einer Sanitärkamera mit einem Durchmesser von 28mm bis hin zur Komfortanlage, die fest in einem geländegängigen Fahrzeug eingebaut ist und mit der Kanäle von DN150 bis DN1500 mit verschiedenen selbst fahrenden Kamerafahrwagen untersucht werden können.

Die Untersuchung von Haus- und Grundstücksleitungen erfolgt überwiegend mit Schiebekameras, die über Reinigungsöffnungen oder WC-Anschlüsse in die Leitungen eingebracht werden. Auch im Hausanschlussbereich werden Videountersuchungen digital abgespeichert. Der Kunde erhält auf Wunsch eine CD bzw. DVD einschließlich Betrachtersoftware mit allen Untersuchungsdaten und kann am PC die gesamte Untersuchung als Video betrachten. Die Untersuchungslängen und die Schadensbeschreibungen werden im Bild eingeblendet. Beim Anklicken von Schadensbeschreibungen wird sofort das Bild der jeweiligen Stelle angezeigt. Die Untersuchung wird mit einer Dreh- Schwenkkopfkamera durchgeführt. Das Untersuchungsprotokoll wird einschließlich der Bilder als Papierausdruck erstellt.

Zur Untersuchung von kommunalen Kanälen und Kanälen über DN200 wird ein geländegängiger Fernsehwagen eingesetzt, in den eine ex-geschützte JT-Kanaluntersuchungseinheit mit einer Kabellänge von ca. 500m eingebaut ist. Vom Hauptkanal aus können Seitenleitungen mit einer Seitenkanal-Inspektionseinheit, einer so genannten "Satellitenkamera" untersucht werden. Derzeit ist eine Schwenkkopfkamera Typ „Lindauer Birne“ im Einsatz.

Die Dokumentation erfolgt computergesteuert als digitalisierte Videoaufzeichnung mit digitalen Standfotos. Die Untersuchungsdaten können in verschiedenen Formaten erfasst und als Haltungsgrafik und ASCII-Datei übergeben werden.

Als Ergänzung zur Kanalinspektion steht ein Funk-Kanalortungsgerät zur genauen Bestimmung der Lage bei unbekannter Leitungsführung zur Verfügung. Ein spezieller Sender wird in den Kanal eingebracht, der Kanalverlauf kann durch einen Empfänger von oben bestimmt werden. In Verbindung mit der Kanalkamera können so z.B. verdeckte Schächte aufgespürt werden. Auch für die Satellitenkamera steht ein spezieller Sender zur Verfügung, somit können auch unbekannte Anschlüsse an den Hauptkanal geortet werden.

Zur Feststellung von Fehlanschlüssen wird ein Kanalnebelgerät eingesetzt. In den Kanal wird ein ungiftiges Rauchgas eingeblasen, welches über Entlüftungsleitungen oder Regenrohre entweicht. Auf diese Weise kann festgestellt werden, ob z.B. ein Regenrohr an eine Schmutzwasserleitung angeschlossen ist oder umgekehrt.

Mit Hilfe von Einfärbetests – hier wird mit gefärbtem Wasser der Verlauf von Leitungen nachvollzogen - kann der Zusammenhang von Entwässerungssystemen überprüft werden.

Durch Verknüpfung der verschiedenen Überprüfungsmethoden lassen sich komplette Entwässerungspläne erstellen, auch wenn bauseits keine Unterlagen vorhanden sind.

Die Kanalerneuerung in offener Bauweise sowie die Kanalsanierung bzw. Renovation von Abwasserleitungen wird über namhafte Partnerfirmen angeboten.


Erlebnisse im Kanal